WebGIS: Über 20 Gemeinden digitalisieren ihren Alltag | 04.05.2026

Auf dem Geoportal der HMQ AG verwalten über 20 Gemeinden und Verbände ihre raumbezogenen Prozesse zentral. Von der Pendenzenerfassung bis zum Winterdienst: WebGIS wird zum Werkzeug des Verwaltungsalltags.

Von der Karte zum Prozess

In Morissen und Cumbel im Val Lumnezia sehen Bauamt, Forst, Wasserversorgung und Tourismusbüro die gleiche Karte, wenn sie ihren Arbeitstag planen. Jede offene Pendenz ist mit Dringlichkeit, Zuständigkeit und Standort hinterlegt. Das WebGIS auf dem Geoportal liefert für alle Beteiligten denselben Informationsstand, unabhängig von Abteilung oder Funktion. Damit verlässt die Geomatik die klassische Plankammer und wird zum Koordinations-Werkzeug im Gemeindealltag.

WebGIS mit aktuellen Werkleitungsdaten nach SIA 405

Die Werkleitungsthemen Wasser, Abwasser, Swisscom, Gas, Fernwärme und Elektrizität sind als eigenständige Fachthemen vollständig im WebGIS der HMQ integriert. Die Datenführung erfolgt konsequent nach dem etablierten Standard SIA 405 und erfüllt damit höchste Anforderungen an Struktur, Qualität und Austauschbarkeit.

Gemeinsam mit der Amtlichen Vermessung, kantonalen Fachthemen, individuellen kommunalen Daten und weiteren öffentlichen Geodaten entsteht eine leistungsstarke, durchgängige Informationsplattform für Gemeinden und Werke. Dank moderner Schnittstellen und der laufenden Nachführung durch Leitungskataster, Fachvermessungen und die Geomatik-Abteilung der HMQ sind die Daten im WebGIS jederzeit aktuell, konsistent und verlässlich.

So bietet die HMQ eine zukunftssichere WebGIS-Lösung, die moderne Standards, effiziente Prozesse und aktuelle Geodaten optimal vereint.

Vier Anwendungen aus dem Tagesbetrieb

Pendenzenerfassung: Jede Aufgabe erhält Dringlichkeit, Team und Standort. Bauamt, Forst, Geometer, Wasser, Wegmacher und Tourismus arbeiten auf der gleichen Datenbasis.

Qualitätssicherung Trinkwasser: Kontrollen, Unterhalt und Mängel werden mit Ort, Datum und Foto direkt in der Karte dokumentiert. Inspektionen, Kontrollgänge und Unterhaltsarbeiten bleiben übers Jahr nachvollziehbar.

Verschiebungsvektoren im Geomonitoring: Periodische Messungen erscheinen als Vektoren mit Länge und Richtung auf dem Orthofoto. Bewegungen im Millimeter-Bereich werden für Gemeinde und Fachplaner direkt lesbar.

Winterdienst: Räumungsarten wie Fräsen, Pflügen, Salzen und Splitten, Prioritätsrouten und Hinweise zu Gewicht, Breite und Höhe liegen als Layer vor. Die Dienstroute lässt sich in Minuten anpassen.

Das sind vier von rund 15 produktiv genutzten Anwendungen. Weitere Themen wie Baugesuche, Drohnenflugverbote, Immobilienverwaltung, Kehrichtsammelstellen, Schachtunterhalt und forstliche Zwangsnutzungen sind ebenfalls aktiv.

Im Rahmen des Aktionsplans Geoinformation Schweiz 2026

Der Aktionsplan Geoinformation Schweiz 2026 der Konferenz der kantonalen Geoinformations- und Katasterstellen macht 2026 zum Schlüsseljahr der kantonalen Geodateninfrastrukturen. Die HMQ hat diesen Kurs mit dem Ausbau ihres WebGIS-Angebots auf dem Geoportal frühzeitig eingeschlagen. Was heute im Aktionsplan beschrieben steht, ist in den angeschlossenen Gemeinden längst Arbeitsalltag.

Stimme aus der Geschäftsleitung

Stefan Collet, CEO HMQ AG und eidg. patentierter Ingenieur-Geometer: «Der Nutzen eines WebGIS steckt nicht in der Karte, sondern im Geschäftsprozess. Mit über 20 Gemeinden und Verbänden auf dem Geoportal sehen wir täglich: Wer Pendenzen, Werkleitungsunterhalt und Winterdienst zentral führt, spart messbar in der Koordination zwischen Verwaltung, Werkbetrieben und externen Partnern.»

Ausblick

Wollen Sie Ihre raumbezogenen Prozesse auf einer gemeinsamen Plattform bündeln? Das Geomatik-Team der HMQ AG begleitet von der Konzeption über die technische Umsetzung bis zum Betrieb.

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